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Friedensdemonstration in Beirut
Eine Woche nach dem Attentat auf Rafik Hariri fand in Beirut eine Grossdemonstration statt, an der zehntausende ihren Willen zur Unabhängigkeit bekundeten.
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| Die Friedensdemonstration wird von den Sicherheitskräften stark überwacht. |
Bild: rue |
„Unabhängigkeit 05“ steht auf den roten Handzetteln und Transparenten geschrieben, die die Demonstranten mit sich tragen. Zu zehntausenden haben sie sich gegen 10 Uhr an der St. George-Bucht eingefunden, wo vor einer Woche Hariri einem Bombenattentat zum Opfer fiel.
„Raus mit den Syriern“ schreit die Menge aufgebracht im Chor. „Die Syrier haben Hariri ermordet“, ist allenthalben auf Transparenten zu lesen.
Gegen 13.00 Uhr macht sich die Demonstranten auf zum Platz der Märtyrer, wo verschiedene Redner Unabhängigkeit, Frieden und Freiheit fordern. Die ganze Innenstadt ist von einem Grossaufgebot schwer bewaffneter Sicherheitskräfte abgeriegelt. Sie kontrollieren auch die Einfahrtstrassen nach Beirut, wo sich ein Kontrollposten an den anderen Reiht. Jedes Auto wird kontrolliert, an den Kreuzungen sind gepanzerte Fahrzeuge aufgefahren.
„Das sind syrische Soldaten“, behauptet ein junger Mann, „in libanesischen Uniformen“. Ein Indiz, wie wenig Vertrauen die libanesische Bevölkerung in ihre Armee hat.
rue
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