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Keine Antworten seitens der Regierung

Autos direkt neben der Bombe sind erstuanlich wenig beschädigt.
Bild: rue
Die Bewegung unter der Erde beschädigt Gebäude, die von einer Druckwelle geschützt wären.
Bild: rue

Die Regierung hat sich einen guten Teil an der Schuld an den anhaltenden Protesten selber zuzuschreiben: Die Bevölkerung wartet seit zwei Wochen auf Ermittlungsergebnisse zum Bombenanschlag. Das einzige, was bisher bekannt wurde, ist das nicht TNT (wie zuvor angegeben) verwendet wurde. Ansonsten schweigen sich die offiziellen Stellen aus.

Dabei ist für viele offensichtlich, was passiert ist und was nicht. Die Bilder vom Tag des Attentates scheinen klare Antworten zu geben:

Es gibt nur eine Möglichkeit, wo der Sprengsatz war, nämlich unter der Strasse vergraben. Ein überirdisch explodierender Sprengkörper breitet sich dort aus, wo am wenigsten Widerstand herrscht: nach Oben und zur Seite, nicht aber nach unten. Ein so tiefer Graben ist unwahrscheinlich.

Untermauert wird diese These durch den Umstand, dass einige Fahrzeuge in Unmittelbarer Nähe des Sprengsatzes erstaunlich wenig beschädigt sind, wenn schon aber grosse Beulen in den Dächern aufweisen (siehe Bild 1). In einer Distanz von mehr als 100 Metern fand man ebenfalls Fahrzeuge mit beschädigten Dächern und Frontscheiben, die an der Aussenseite ansonsten unbeschädigt waren. Eine seitliche Druckwelle, die ein überirdischer Sprengsatz auslöst, scheint also nie da gewesen zu sein.

Zum dritten deuten Beschädigungen in einer Seitenstrasse an Häusern, die dem Attentatsort abgewandt und zusätzlich durch eine Häuserreihe geschützt sind, auf eine schwere Erschütterung des Bodens (siehe Bild 2).

Diese Rekonstruktion erscheint so einfach, dass sich die Bevölkerung fragt, warum sie nicht längstens bestätigt wurde. Wer hatte die Möglichkeit, eine Bombe unter der Strasse zu verstecken? Und wer konnte sie unbemerkt zünden? Von wo aus? Die Regierung schweigt sich aus.

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