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Schweiz entsendet Experten

Die Schweiz wird Sprengstoff- und Spurensicherungs-Experten in den Libanon entsenden.

Die Schweiz antwortet positiv auf die Anfrage der Uno, sich an der UN Fact Finding Mission im Libanon zu beteiligen. Sie wird für die Aufklärung der Hintergründe des Attentas auf Rafik Hariri Sprengstoff- und Spurensicherungs-Experten entsenden.

Die Anfrage der libanesischen Behörden um Hilfe bei der Aufklärung wurde vor diesem Hintergrund negativ beantwortet. Die Experten stehen nur unter der Leitung der Uno zur Verfügung.

Die Koordination des Einsatzes übernimmt das Bundesamt für Polizei, wie das EDA heute mitteilt. Die Experten werden in den nächsten Tagen in Beirut erwartet.

Zwei der fünf Schweizer Fachleute stammen aus dem Wissenschaftlichen Forschungsdienst (WFD), welcher der Stadtpolizei Zürich angegliedert ist. Es handelt sich dabei um zwei Spezialisten im Bereich Sprengstoff-Untersuchungen. Die beiden werden unterstützt von zwei Fachleuten für Spurensicherung aus dem Wissenschaftlichen Dienst (WD) der Stadtpolizei Zürich, den der WFD bei Bedarf beiziehen kann.
Bei dem fünften Experten handelt es sich um einen Spezialisten für Ballistik aus dem Bereich «Wissenschaft und Technologie» der armasuisse, dem Beschaffungs- und Technologiezentrum des VBS, teilt das Bundesamt für Polizei mit.

rue

 

 


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