Saida
Debbaneh Palast

Der Debaneh-Palast ist ein altes Herrschaftshaus am Souk von Saida. Er kann über ein grosses Eingangstor am Rande der Altstadt oder über einen steilen Treppenaufgang direkt im Souk betreten werden.

Noch ist der Palast leer, aber bald könne hier ein Museum entstehen.
Bild: rue

Ursprünglich wurde der Palast 1721 von einem Notablen der ottomanischen Administration, Ali Agha Hammoud, erbaut. Er nutze die Räume als Privatgemächer.

Um 1800 übernahm die Debbaneh-Familie den Palast. Das Haus wurde vergrössert, die untersten Räume wurden als Stallungen und für kleine Läden benutzt.

Seit 1986 gilt das Gebäude als historisches Denkmal. Es wurde bis 1978 ununterbrochen bewohnt. Dann wurden die Bewohner zum Verlassen des Hauses gezwungen, um 150 Flüchtlingen Platz zu machen, die für fünf Jahre blieben.

Die Räume stehen zurzeit alle leer, können aber besichtigt werden. Die 1999 gegründete Debbaneh-Organisation möchte in den Räumen ein Museum einrichten und Konzerte veranstalten.

Vom Dach des Gebäudes bietet sich ein wunderbarer Ausblick über die Altstadt und auf den Hafen.

rue

 

 


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