Qana
Qana (Kana)
Quana liegt 15 Kilometer südlich von Tyr (Saida). Die Stadt beherbergt eine Höhle, in der Jesus auf seinem Weg nach Jerusalem einige Wochen gewohnt haben soll und frühe Zeugnisse der christlichen Geschichte.
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| Hier soll Jesus vorübergehend gelebt haben. |
Bild: rue |
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| Die zwölf Apostel |
Bild: rue |
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| Maria mit dem Jesuskind als Schatten auf einem Felsen |
Bild: rue |
Von Tyr herkommend findet man am hinteren Ende des Dorfes linkerhand einen grossen Parkplatz. Von Dort aus führt ein Weg an verschiedenen Felsen vorbei, in die Zeugnisse des christlichen Glauben eingemeisselt sind: Die 12 Apostel, Maria Empfängnis und einige Wunder, die Jesus vollbracht hat. Höhepunkt dieses Wanderwegs ist der Besuch eine Höhle, in der Jesus gelebt und Besucher empfangen hat. Im Gegensatz zu europäischen Wallfahrtsorten wird in Qana ein viel unkomplizierterer Umgang mit der christlichen Kultur praktiziert: Nichts ist abgesperrt, man kann sich in der heiligen Höhle frei bewegen.
Etwas weiter nördlich findet der Betrachter Steinkrüge aus biblischer Zeit.
Qana hat am 30. Juli 2006 eine traurige Berühmtheit erlangt, als israelische Bomben in ein Haus einschlugen, in dem 28 Menschen ums Leben kamen, darunter 16 Kinder. Bereits 1996 kamen bei einem Gefecht zwischen Israel und dem Hisbollah 106 Einwohner ums Leben.
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